Anfang Februar starteten wir mit 19 Neuntklässlern zum langersehnten einwöchigen Frankreichaustausch nach Paris. Unsere Austauschpartner hatten wir bereits zuvor über Steckbriefe und WhatsApp-Chat kennengelernt.
Am Samstagmorgen um 05:30 Uhr sind wir mit dem Zug nach Paris gefahren. Das war aber - abgesehen von der Uhrzeit - ziemlich entspannt, da es nur einen Umstieg in Dortmund in den Eurostar gab. Wir sind an der Gare du Nord sehr herzlich von unseren Gastfamilien empfangen worden und haben das restliche Wochenende mit ihnen verbracht.
Meine Gastfamilie ist mit mir direkt am Samstag Lasertag spielen gegangen. Das hat viel Spaß gemacht und war auch super zum Kennenlernen. Ich konnte mich dadurch nämlich an meinen Austauschschüler und generell an die Sprache gewöhnen.
Am Sonntag haben wir uns das Schloss von Versailles angeschaut, welches unglaublich beeindruckend ist. Ich habe an dem Tag eine Menge über die französische Geschichte gelernt, weil mir mein Gastvater ganz viel dazu erklärt hat.
Am Montag waren wir Deutschen froh, uns nach dem Wochenende wieder zu sehen und uns von unseren individuellen Eindrücken zu erzählen. Außerdem sind wir dann das erste Mal in die Schule Jeanne D‘Arc in Montrouge gegangen. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen, da ich mich sehr gut mit den französischen Schülerinnen und Schülern verstanden habe. Deswegen ging der Unterricht auch schnell rum. Uns ist aber auch aufgefallen, dass die Lehrer etwas strenger sind und generell strengere Regeln herrschen. Zum Beispiel darf man auf dem ganzen Schulgelände nicht essen.
Nach dem Mittagessen in der Schule haben wir mit der deutsch-französischen Gruppe Sacre Coeur besucht und hatten danach Zeit, mit unseren Austauschschülern zusammen in Gruppen ein bisschen shoppen zu gehen; mit der Gruppe war das sehr lustig.
Am Dienstag habe ich das erste Mal den Eifelturm gesehen, welcher mich sehr fasziniert hat, da er viel größer als erwartet ist. Die Bootsfahrt auf der Seine hat mir auch sehr gut gefallen.
Am Donnerstag war der letzte Schultag. Das fanden wir sehr schade, da wir viel Spaß mit den Franzosen hatten und tolle Erinnerungen entstanden sind. Wir haben nach dem Mittagessen einen Ausflug zum Louvre gemacht, waren aber diesmal ohne die Franzosen unterwegs. Wir hatten wieder etwas Zeit, die Umgebung zu erkunden und ein paar französische Spezialitäten zu probieren. Daraufhin sind wir mit der Metro zurück zur Schule gefahren, wo wir dann noch ein kleines Fest mit unseren Austauschschülern gefeiert haben. Hier war die Stimmung auch wieder super und wir haben viel gelacht.
Am Freitag waren wir den ganzen Tag unterwegs und haben den französischen Senat, den Jardin du Luxembourg und die Kirche Notre Dame angeschaut. Das war spannend und beeindruckend!
Insgesamt war der Austausch ein unvergessliches Erlebnis. Meine Freunde und ich haben Erinnerungen für das Leben gesammelt und hatten eine wunderbare Zeit in Frankreich. Meine Gastfamilie und mein Austauschschüler haben sich außerdem ganz viel Mühe gegeben und waren sehr nett, was die Zeit wie im Flug vorbeigehen ließ. Zusätzlich haben wir unser Französisch verbessert und konnten am Ende wirklich viel verstehen. Der Austausch hat sich also in jedem Fall gelohnt. Wir freuen uns schon sehr auf den Besuch unserer Austauschpartner im Mai!
À bientôt !
Lina Neier