Einen besonderen Vormittag erlebten die Schülerinnen und Schüler der Q1 in der Aula der Loburg: Zu Gast war Frau Claudia Junk vom Erich Maria Remarue-Friedenszentrum Osnabrück. Im Rahmen eines Workshops setzten sich die Jugendlichen vertieft mit Erich Maria Remarques Roman Im Westen nichts Neues und dessen filmischer Umsetzung auseinander.
Im Mittelpunkt stand die Analyse der sogenannten Trichterszene in zwei Verfilmungen des Romans. Dabei untersuchten die Schülerinnen und Schüler insbesondere den Einsatz filmtechnischer Mittel wie Kameraführung, Perspektive, Schnitt, Musik und Lichtgestaltung. Anhand dieser Gestaltungselemente wurde deutlich, wie unterschiedlich Regisseure dieselbe Szene interpretieren und welche Wirkung ihre jeweiligen Entscheidungen auf das Publikum entfalten. So eröffnete der Workshop spannende Einblicke in die Verbindung von Literatur, Film und Interpretation.
Mit großer Fachkenntnis und anschaulichen Impulsen gelang es Frau Junk, die Schülerinnen und Schüler für die Besonderheiten filmischen Erzählens zu sensibilisieren und neue Perspektiven auf Remarques Werk zu eröffnen.
Das Gymnasium Johanneum Ostbevern bedankt sich herzlich bei Frau Junk und dem Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück für den bereichernden Workshop und die wertvollen Impulse für den Deutschunterricht der Q1.