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Sockengottesdienst zum Abschied von Franzis Niehoff

10.04.2026
Sockengottesdienst
Sockengottesdienst

Am Freitag vor den Osterferien feierten wir einen „Sockengottesdienst“ in der Sporthalle anlässlich der Verabschiedung unserer Schulseelsorgerin Franzis Niehoff nach viereinhalb Jahren an der Loburg.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Frage, ob die Botschaft von Jesu` Auferstehung schon im Leben eine Rolle spielen kann. Was es bedeuten würde, ein „Auferstehungsmensch“ zu sein, zeigten Schülerinnen der Vorbereitungsgruppe rund um Franzis Niehoff in einer kurzen Schauspielszene. Die Botschaft lautete, dass wir einander bei Krisen oder Problemen unterstützen sollten, dass wir uns aufeinander verlassen müssen, damit wir immer wieder aufstehen können. Das vom Jugendchor gesungene „Count on me“ erzählt von diesem tröstlichen Gedanken.

Die eigentliche Verabschiedung unserer Schulseelsorgerin begann mit ihren emotionalen Dankesworten und ihrer Botschaft, dass jede/r einzelne von uns wertvoll ist. Sie drückte diese sehr beeindruckend in einem selbst gesungenen Lied aus: You say (I am loved) und bewegte damit die gesamte Loburger Schulgemeinde.

Schulleiterin Dr. Anja Stiglic fasste Franzis Niehoffs Wirken zusammen, indem sie ihr Tränentrocknen, ihre Problemlösungen, ihre Empathie betonte. Auch stellte Stiglic dar, inwiefern sie besonders geeignet für eine Promotion in der Theologie sei, worin ihre nächste berufliche Etappe bestehen wird. Sie würde in ihrer Arbeit Wissenschaft mit Wärme, Herz und Hand verbinden, in Wundern, die man nicht postet, in kleinen Gesten, die man nicht zählt, in Wertschätzung und Liebe für die Mitmenschen- insofern habe sie den Doktortitel eigentlich längst in der Tasche. Für diese nächste Aufgabe wünschte Frau Stiglic ihr Gottes Segen.

Nach dem Dankeschön der SV sprach Wolfgang Rensinghoff, der wohl engste Kollege von Franzis Niehoff an der Loburg. In seinem Rückblick auf die viereinhalb Jahre ging er von der Frage aus, warum sie ein Segen für uns war. Sie sei als Person ein Segen gewesen, in der Weise, wie sie das Leben in den Gottesdiensten zur Sprache gebracht habe, oft an ihre eigenen Erfahrungen anknüpfend. Ein Segen seien ihre kleinen und großen Aktionen gewesen, wie die Einrichtung des Soul Cafés, ihr Einfluss auf die Loburger Exerzitien, und vor allem seien das die unendlich vielen Gespräche mit Schülerinnen und Schülern gewesen, denen sie zugehört und denen sie „Spuren gelegt“ habe, um einen Weg aus ihren Problemen zu finden.

Wir Loburger danken Franzis Niehoff von ganzem Herzen für ihr Wirken bei uns und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.

„Und bis wir uns wiedersehen/ Halte Gott dich fest in seiner Hand.“