In der Woche vom 20. bis 24. April 2026 fanden die Projekttage unter dem Motto Rom vor Ort hier bei uns an der Loburg statt. Für unsere Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5 und 6 haben wir für den Zeitraum, in dem die anderen Jahrgangsstufen unserer Schule die Romfahrt durchgeführt haben, ein vielfältiges Programm auf dem Schulgelände und der näheren Umgebung vorbereitet. Das Projektangebot umfasste neben verschiedenen sportlichen Aktivitäten und Cooking-Events auch musikalische Beiträge sowie die Mitgestaltung künstlerischer Skulpturen – für jeden war also das passende Angebot dabei! Die Wahl und die anschließende Zuordnung der konkreten Projekte erfolgten noch vor den Osterferien.
Alle Projekte fanden in der Projektwoche in der regulären Unterrichtszeit statt und wurden von Loburger Mitarbeiter*innen geleitet. Als besondere Highlights hatten wir Tagesausflüge zum Römermuseum in Haltern sowie zum Kettler Hof geplant. Außerdem wurde für den Freitagabend ein bunter Abend organisiert, an dem alle Schüler*innen eingeladen waren, ihre Projektergebnisse zu präsentieren oder andere Beiträge vorzubereiten. Es wurde nicht nur ein unterhaltsames Programm geboten, sondern wir konnten auch einen gemütlichen Ausklang der Projektwoche für alle Beteiligten erleben, der das Gemeinschaftsgefühl in ganz besonderem Maße gestärkt hat. Die Begeisterung war groß!
Hier ein Überblick über die Projekte:
"Bella Italia": Eine Reise durch die italienische Küche - kochen, backen und genießen. Leckere italienische Kleinigkeiten zum Selbermachen... und essen!
Völkerballus Turnierus – certamen pilae popularis
"Asterix und Obelix an der Loburg (II)" - Wir gestalten einen eigenen Comic
6k-United für alle 5er
"Auf den Spuren von…" - Wir gestalten ein Kunstwerk für unsere Schule! Es wurden Trittsteine als Weggestaltung für den Sinnesgarten entwickelt und vor Ort angeordnet und verlegen.
"Vom Projekt-Tagebuch zum Jahreskalender": Wir haben unsere eigenen Journals zur Projektwoche erstellt, die dann später als Jahreskalender erweitert werden konnten. Dafür haben wir verschiedene Handlettering- und Basteltechniken genutzt und kleine Doodles gezeichnet.
Poetry Slam / Schreibwerkstatt: In diesem Projekt konnten die Schüler*innen Texte und Geschichte zu frei gewählten Themen schreiben, wie auch vorgegeben Themen aufgreifen (zum Beispiel: antike und moderne Helden). Zudem bestand die Möglichkeit, dass die Autor*innen ihre Texte auch vor großem Publikum vortragen konnten.
Ausflug in die Antike: Alltag im alten Rom und heute: Unseren Schüler*innen wurde die Möglichkeit geboten, römische Gebäude mit Bastelbögen zu bauen, Latein als Alltagssprache kennenzulernen und römische Speisen zu probieren.
Der Loburger Sinnesgarten: Ein großes Projekt bestand darin unseren Loburger Sinnesgarten zu pflegen und wieder herzurichten. Es wurden Pflanzen beschnitten, Beete gehakt und alte Wege wieder hergerichtet. Anschließend wurden kleine Kunstobjekte in den Beeten eingebettet. Nun erstrahlt der Sinnesgarten wieder in neuem Glanz.
Loburger Lost Places: Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern haben unsere Schüler*innen geheimnisvolle Orte an der Loburg entdeckt und spannende Geschichten gehört – ein weiteres absolutes Highlight der Projektwoche.
Spiele aus dem alten Rom
Pflege und Versorgung der Schulzoo-Tiere
Das große Loburger Tanzprojekt: Eine tolle Kooperation mit der Tanzschule Ulla Ludwig aus Ostbevern wurde für unsere Schüler*innen organisiert. Am Bunten Abend stand die große Aufführung auf dem Programm.
Exkursion zum Römermuseums in Haltern
Exkursion zum Ketteler Hof
In der letzten Wochen vor den Sommerferien finden in unregelmäßigen Abständen die Projekttage statt. Zuletzt im Sommer 2019. Unter dem Motto „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ haben wir uns mit den Themen Umwelt, Klimaschutz, Ernährung, Gesundheit, Fair-Trade, biologische Vielfalt, Upcycling und gesellschaftlichen Fragestellungen beschäftigt.
Hier werden nun fast alle der insgesamt 39 (!) Projekte vorgestellt und Impressionen von den Projekttagen gezeigt:
Anhand der Debatten um die Zuverlässigkeit „Erneuerbarer Energien“ [EE] und den „Klimawandel“ wird die Energieform der Kernkraft einer fachlichen Bewertung unterzogen. Dies geschieht vor allem vor dem Hintergrund der weitestgehend CO2-freien Energieerzeugung mittels der Kernspaltung als auch neuer technologischer Entwicklungen in der Kraftwerkstechnik, die die Entstehung und notwendige Lagerung von radioaktiven Abfällen weitestgehend verhindern sollen. Das Projekt soll nicht nur die Leitfrage beantworten, sondern auch einen vorurteils- und ideologiefreien Blick auf die Kernkraft als möglichem Energieträger werfen.
In dem Projekt geht es darum, Brett-, Karten-, Quiz- oder Outdoor-Spiele (…) zum Thema Nachhaltigkeit zu erfinden, zu erstellen und natürlich auch zu erproben.
Gemeinsam mit den Schülern werden konkrete Maßnahmen überlegt, mit denen jeder Einzelne an unserer Schule zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz beitragen kann. Das Ziel ist es, diese Maßnahmen dann durch geeignete Werbung sowohl analog als auch digital, z. B. über Instagram, bekannt zu machen und so als Schulgemeinschaft ein Zeichen zu setzen.
„Es muss nicht immer Santiago de Compostela sein! Pilgern geht auch westfälisch.“ Um das einmal auszuprobieren, machen wir uns auf den Weg zu den beiden benachbarten Marienwallfahrtsorten Telgte und Kloster Vinnenberg. Hierbei wird das gemeinsame Unterwegssein und das Erleben der Natur im Vordergrund stehen. Am ersten Tag wandern wir nach Telgte, am zweiten Tag zum Kloster Vinnenberg. Am jeweiligen Wallfahrtsort angekommen, werden wir eine gewisse Zeit am jeweiligen Ziel verbleiben, bevor wir uns auf dem Weg zurück zur Loburg machen.
Man radelt an beiden Tagen durch das Münsterland und wird dabei unmittelbar die Vor- und Nachteile des Pedelec-Fahrens auf Überland-Radwegen und im Stadtverkehr erleben. Dabei wird man auch thematisieren, welche Auswirkung das Pedelec-Fahren auf die persönliche CO2-Bilanz haben kann. An verschiedenen Stationen informiert man sich und diskutiert mit Pedelec-Experten (z.B. bei Herrn G. Hansen, Firma Zweirad Hansen, Ms-Handorf; bei Herrn Dr. Börner, Akku-Forschungszentrum der Uni Münster (“MEET“))
Am ersten Tag fahren wir – soweit dies möglich ist, über Radwege und Bauernstraßen – zunächst ins ehemalige Kattenvenner Moor (ein Beispiel für die Umwandlung einer Naturlandschaft in eine Kulturlandschaft). Von dort geht es nach Lengerich, wo wir uns den Lengericher Canyon ansehen werden: heute ein Naturschutzgebiet mit seltenen Tier- und Pflanzenarten, nachdem dort bis zum Jahr 1977 Kalksandstein abgebaut wurde.
Am zweiten Tag steuern wir als erstes Ziel die Doppelschlossanlage Harkotten in der Nähe von Füchtorf an. Eines der beiden Schlösser, das Schloss von Korff, ist noch immer in Privatbesitz und durch ein Cafe-Restaurant sowie durch Führungen und regelmäßig stattfindende Veranstaltungen und Festivals der Öffentlichkeit zugänglich. Die letzte Etappe führt uns, vorbei am ehemaligen Kloster Vinnenberg, das seit 2010 als Exerzitien- und Bildungshaus genutzt wird, zurück nach Ostbevern.
Zu diesem Projekt liegen leider keine Fotos vor.
Die Schülerinnen und Schüler fotografieren zunächst unter Anleitung und dann eigenständig Landschaft und Pflanzen (evtl. auch Tiere) im Loburger Schlosspark und bearbeiten die Fotos mit Photoshop.
Mithilfe der Stop Motion Technik erzeugen wir mit Lego- oder Playmobilfiguren kleine Filme zu den Themen Nachhaltigkeit, Müll & Mülltrennung usw. Bei der Stop Motion Technik nimmt man mit einer digitalen Fotokamera mehrere Einzelbilder eines Motivs in unterschiedlichen Positionen auf. Anschließend werden die Bilder mit einem Videoschnittprogramm (z.B. dem Windows Movie Maker) zu einem Filmclip zusammengesetzt. Die schnelle Abfolge der Bilder im Film erweckt den Eindruck, dass die Figur durch das Bild läuft. Natürlich benötigt man auch eine gute Filmidee, ein Drehbuch, ein geeignetes Filmset und zum Schluss noch eine gute Filmmusik!
In demVideoprojekt besteht die Möglichkeit, nach einer anfänglichen Recherchearbeit zum Begriff der Nachhaltigkeit eigenständig kreativ zu werden. Vom Konzept über die Produktion bis hin zur Präsentation: es werden Filme erstellt, die sich thematisch mit Nachhaltigkeitsprojekten an der Loburg oder mit darüber hinausgehenden Aspekten eines nachhaltigen Lebens auseinandersetzen. Der konkreten Ausgestaltung der Videos sind dabei keine Grenzen gesetzt; sie sollen sich ganz an den persönlichen Interessen und Talenten orientieren. Kurze Dokumentationen sind dabei ebenso gewünscht wie schauspielerische, musikalische, literarische oder sonstige Darstellungen. Zudem gibt es die Möglichkeit, neben Filmen in deutscher Sprache auch solche auf Englisch oder Spanisch zu produzieren.