Einmal mitten im Braunkohlentagebau stehen und den gigantischen Bergbau aus nächster Nähe erleben – oder durch die engen Räume des Anne-Frank-Hauses gehen und dabei interaktive Module nutzen: Die Digitalisierung des Unterrichts macht an der Loburg einen weiteren großen Schritt nach vorne. Im Rahmen einer schulinternen Fortbildung erhielten Lehrkräfte und einzelne Schülerinnen des Projektkurses „gesunde Schule“ der Q1 von Herrn Bopp die Möglichkeit, Virtual Reality Brillen (VR) praktisch auszuprobieren und ihr Potenzial für den Unterricht kennen zu lernen.
Zu Beginn gab es ein paar Informationen zu den VR Brillen, bevor wir diese dann selbst ausprobieren konnten.
Neben realitätsnahen Simulationen bot die Fortbildung auch kreative Möglichkeiten. In speziellen VR-Programmen konnten die Lehrkräfte frei in der Luft zeichnen und dreidimensionale Kunstwerke entstehen lassen. So wurde schnell deutlich, wie vielseitig VR im Unterricht eingesetzt werden kann - von historischen Rundgängen über bis zu künstlerischen Projekten.
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Medienzentrum Warendorf und der Bezirksregierung Münster statt. Durch die zahlreichen Beispiele wurde klar, dass VR-Brillen künftig in vielen Fächern neue Zugänge eröffnen können. Nun steht die Frage im Raum: Wie geht es weiter? Erste Ideen für weitere Projekte und Unterrichtseinheiten sind bereits in Planung - und die Begeisterung für die neue Technik ist groß.