Im Leistungskurs Englisch Q1 wurde es spannend. Am Donnerstag Nachmittag schalteten wir eine Videokonferenz nach Afrika, nachdem wir uns mehrere Wochen mit dem dortigen anglophonen Sprachraum/Nigeria befasst hatten.
Laetitia Umulisa aus Rwanda bot ein spannendes, englisches Interview mit unseren Schülern an. Hierbei ging es um das Leben Jugendlicher in ihrem Land, ihren Gewohnheiten, ihrem Alltag und ihrer Zukunft. Sie berichtete, dass ein Knackpunkt für die Zukunft nach wie vor darin besteht, mehr Jobs zu schaffen, damit zumindest zweimal am Tag gegessen werden kann, was nicht selbstverständlich ist. Viele Menschen hungern, es gibt oftmals kein Frühstück.
Armut ist der größte Gegner der Zukunft. Viele Kinder gehen nicht zur Schule, weil sie sich gar keine Schuluniform leisten können, und zu Hause den Lebensunterhalt mit unterstützen müssen.
Wir konnten anknüpfen an den im Unterricht besprochenen Marshall Plan for Africa, der darin besteht, Afrika nachhaltig zu fördern; 20 Millionen neue Jobs wären jedes Jahr nötig, um langfristige Perspektiven und ein sicheres Einkommen auf diesem Kontinent für die Bevölkerung zu erzielen, um Frieden und Stabilität zu fördern, so dass Menschen nicht mehr gezwungen sind, aus ihrem Land flüchten zu müssen.
Laetitia Umulisa hat desweiteren über ihr Programm Mama Courage berichtet, in dem sie sich insbesondere um Mädchen kümmert, die schlechtere Zukunftsperspektiven haben als Jungen. Oft werden sie sehr früh und unfreiwillig schwanger.
Die Schüler berichten, dass sich der Verein 1000 Hügel für Bildung und Gesundheit in Rwanda einsetzt, den man unterstützen kann (siehe Homepage unten).
Make a change!
Frau Mussinghoff
Mehr Informationen:
https://1000huegel.de/tag/ostbevern/
https://www.bmz.de/resource/blob/23404/materialie460-marshallplan-umsetzung.pdf
https://www.bmz.de/resource/blob/86828/3357dcbd9969cb774b6fdeb7dfd75861/marshall-plan-review-outlook-4-years-ba-data.pdf