Am Dienstag und am Donnerstag sind drei kleine Sakishima-Langschwanzeidechsen geschlüpft. Nachdem die Elterntiere erst am Ende der Sommerferien über das Artenschutzprogramm Citizen Conservation vom Kölner Zoo in die "Loburger Arche" eingezogen waren, entdeckten die fleißigen und aufmerksamen Schülerinnen und Schüler der Zoo AG bereits vor den Herbstferien die ersten Eier im Terrarium der fünf Eidechsen. Diese hatten sie unter einer Rinde im Boden des Terrariums vergraben.
Nachdem das Gelege freigelegt und die drei Eier in ein angefeuchtetes Substrat gelegt und in eine Brutmaschine überführt wurden, wurden sie bei etwa 28°C bebrütet. Dank der guten Versorgung schlüften am Dienstag zwei und am Donnerstag ein weiteres Tier aus den etwa 1,5 Zentimeter großen Eiern.
Die winzigen, knapp zehn Zentimeter langen Jungtiere, die bereit jetzt einen großen Appetit auf kleine Heimchen haben, können im Schulzoo besucht werden.
Sakishima-Langschwanzeidechsen kommen auf den Yaeyama-Inseln im Süden Japans vor und sind vor allem durch den Verlust und die Zerstörung ihres natürlichen Lebensraums bedroht. Auf der Roten Liste der IUCN (International Union for Conservation of Nature - Internationale Union zur Bewahrung der Natur) werden sie als stark gefährdet eingestuft. Um so erfreulicher, dass die Nachzucht in der "Loburger Arche" gelungen ist.
Foto: Ahmad Almsoker