„Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.“ Mit diesem berühmten Zitat Franz Kafkas haben sich Maja Lütkebohle und Neele Hirsch beim Essay-Wettbewerb Deutsch 2026 auseinandergesetzt.
Der landesweite Wettbewerb der Berkenkamp-Stiftung, der in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführt wird, lädt Schülerinnen und Schüler der EF und Q1 dazu ein, sich sprachlich und gedanklich mit einem von drei vorgegebenen Themen auseinanderzusetzen. Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine klassische Erörterung oder Facharbeit, sondern um eigenständige Gedanken, überraschende Perspektiven und einen kreativen Umgang mit Sprache.
Maja und Neele entschieden sich für Kafkas ebenso bildstarkes wie anspruchsvolles Zitat und entwickelten dazu jeweils einen eigenständigen und bemerkenswerten Essay. In ihren Beiträgen zeigten beide, wie viel sprachliche Kreativität und gedankliche Tiefe in der Auseinandersetzung mit einem einzigen Satz stecken können. Mit eigenen Ideen, persönlichen Zugängen und einem sicheren Gespür für Sprache gelang es ihnen, Kafkas Gedanken aufzugreifen, weiterzudenken und eigene Akzente zu setzen. Damit erfüllten ihre Texte in besonderer Weise das Anliegen des Wettbewerbs, den Essay als ein „Gedanken- und Sprachspiel“ zu verstehen.
Für ihre erfolgreiche Teilnahme konnten die beiden nun ihre Urkunden entgegennehmen. Wir gratulieren Maja und Neele ganz herzlich zu ihren ausgezeichneten Beiträgen, ihrem Engagement und vor allem zu ihrem Mut, sich auf eine so offene und anspruchsvolle Form des Schreibens einzulassen.
Begleitet wurden die beiden Schülerinnen bei ihrer Teilnahme am Wettbewerb von ihren Deutschlehrkräften Frau Mai-Schier und Herrn Flothkötter.
Wir freuen uns sehr, dass ihr die Loburg mit euren Texten beim Essay-Wettbewerb Deutsch vertreten habt. Herzlichen Glückwunsch!