Armin Fischer, Das verkan[n]tete Genie. Ein Pianist packt aus

Termin: Sonntag, 15. September 2019 um 17 Uhr im Rittersaal des Schlosses Loburg

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Der Mann im Frack sieht aus wie ein Konzertpianist: er ist ja auch einer. Aber er spielt nicht wie ein Konzertpianist. Denn hauptberuflich hat er Humor, und wenn einer mit zwei Fingern so spielen kann wie andere mit zehn, und wenn er außerdem mit nur einem einzigen Stück eine Welttournee gemacht hat, dann hat er auch was zu erzählen. Armin Fischers augenzwinkernde Biographie vom Klassik-Junkie zum Klavierkomiker streift alle erinnerungswürdigen Phasen: den ersten Unterricht, das erste Vorspiel, die ersten Fingerübungen auf den Spuren der Lust.

Armin Fischer wächst auf im westfälischen Lippstadt-Lipperbruch. Mit sieben Jahren bekommt er Klavierunterricht. Später während der Lippstädter Gymnasialzeit gewinnt er erste Preise bei „Jugend musiziert“ und studiert nach dem Abitur auf Empfehlung seines Lehrers Klavier in Hamburg bei Prof. Volker Banfield. Allerdings ist Armin Fischers Weg als konzertierender Solist nicht gradlinig: bereits als Musikstudent schreibt er satirische Lieder und ein erstes literarisches Kabarettprogramm. Es folgt ein Chanson-Meisterkurs bei der Politkabarett-Ikone vom Düsseldorfer „Kom(m)ödchen“ Prof. Lore Lorentz an der Folkwangschule in Essen. Fischer ist Absolvent des ersten Studienganges „Popularmusik“ an der Hamburger Hochschule für Musik und darstellende Kunst.

Bei seinem Besuch in Ostbevern wird Armin Fischer nichts weniger präsentieren als „das Beste aus vier Programmen eines Klavierkomikers“.