Zia és Nemsokára – Ungarnaustausch 2016

11.09.2016

Ungarn_06

Dass man sich auf Ungarisch mit „Szia" begrüßt und auch verabschiedet, ist 13 Loburger Schülern dieses Jahr sehr deutlich geworden, denn nach ihrem Abschied am Freitag in Köszeg werden sie bereits am 24.10.2016 ihre ungarischen Austauschschüler auf der Loburg begrüßen. 

 

Am 1. September 2016 in den frühen Morgenstunden begann der diesjährige Austausch mit unserer Partnerschule, dem St. Margitgymnasium in Köszeg mit einem Flug nach Wien. Vor dem Hintergrund der europäischen Flüchtlingspolitik, die auch den Austausch beeinflusst, nutzten die Loburger die Zeit in Wien, um sich – neben ersten Eindrücken von einer faszinierenden Stadt - im Heeresgeschichtlichen Museum die historische Dimension von Migration und die damit verbundenen Chancen in Österreich-Ungarn zu vergegenwärtigen.

 

Freitagmittag ging es dann nach Ungarn, wo wir in Köszeg herzlichst von den Austauschpartnern und deren Familien begrüßt wurden. Bei sehr sommerlichen Temperaturen starteten wir mit unseren Familien ins Wochenende, das mit unterschiedlichem Programm gefüllt wurde. Während die einen Samstag und Sonntag eher sportlich angingen, fuhren andere an den Balaton oder nach Budapest und wiederum andere nochmals über die nahegelegene österreichische Grenze, um gemeinsam mit den Familien auf Zeit Wien zu erkunden.

 

Da für die Loburger im Gegensatz zu den ungarischen Schülern nicht der Spracherwerb, sondern der kulturelle Austausch im Vordergrund steht, hatten wir uns in zwei Workshops auf das Thema „Leben hinter dem Eisernen Vorhang“ vorbereitet, was uns die Woche hindurch begleitete. Nachdem wir am Montag einige Stunden des ungarischen Unterrichts in unserer Partnerschule miterlebten, ging es am Nachmittag in die nahegelegene Kreisstadt Szombathely, wo wir u.a. von einer ungarischen Schülerin durch die Sehenswürdigkeiten geführt wurden.

 

Dienstag arbeiteten wir an unserem eigentlichen Thema weiter, indem wir zunächst einen Vortrag zum Eisernen Vorhang insbesondere in Köszeg bekamen, was durch kurze Filme unterstützt wurde. Nachmittags fuhren wir dann zum Platz des Paneuropäischen Picknicks, am dem 1989 der Grenzdurchbruch erfolgte, wo wir weitere Informationen sammeln konnten, um diese am Mittwoch auf Plakaten zusammenzutragen. Nachmittags „erwanderten“ wir die Thematik im ehemaligen Grenzstreifen, der uns durch einen ehemaligen Grenzsoldaten weiter erläutert wurde.

 

Der Tagesausflug nach Budapest war sicherlich ein Highlight unseres Ungarnaufenthaltes: Eine Parlamentsbesichtigung, bei der wir die Stephanskrone bewundern konnten, schloss insofern den Kreis, als wir in Wien die Krone des Hl. Römischen Reiches sowie die österreichische Kaiserkrone gesehen hatten.

 

Freitag hieß es dann Abschiednehmen, bevor wir wieder zum Flughafen nach Wien gebracht wurden, von wo aus wir unsere Heimreise antraten. Müde, aber mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck kehrten wir aus Ungarn zurück und freuen uns jetzt auf den Gegenbesuch der Köszeger nach den Herbstferien.

Impressionen:

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