Studienfahrt nach Straßburg

Am 11.09. ging es los: Abfahrt ab Loburg um 8.00 Uhr, um nach ca. 8-stündiger am Zielort Straßburg anzukommen.

 

Nach Bezug der Zimmer im Hotel CIARUS ging es dann auch schon los mit einer Stadtführung durch die einzelnen pittoresken Stadtviertel, immer garniert mit z. T. eigenen Erfahrungen aus der wechselvollen Geschichte der Stadt und des Elsass zwischen den Fronten der Länder Deutschland und Frankreich. Beim reichhaltigen und guten Abendessen im Hotel blieb dann die Möglichkeit zu Nachhall und Diskussion.

 

Am nächsten Morgen dann der Start zu unserem an Europa ausgerichteten Programm: wir besuchten das Eurokorps, dessen Aufbau, Funktion etc. uns genauestens erklärt wurden. Der deutsche Pressesprecher stand uns für unsere zahlreichen Fragen gerne zur Verfügung. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung.

 

Auf Wunsch der Schüler ging es am nächsten Morgen zum Memorial du Linge, einem Hügel, der im ersten Weltkrieg Schauplatz von Grabenkämpfen war. Wir besichtigten das Museum, konnten aber auch direkt in die Gräben steigen, was uns sehr beeindruckte. Die Gräuel des Krieges wurden dadurch ganz plastisch, der Gedanke an ein vereintes Europa geradezu zwingend.

 

 

 

Das Wetter machte unserer anschließend geplanten Wanderung einen Strich durch die Rechnung, so dass wir das Mittagessen im nahe gelegenen typisch französischen Gasthaus früher einnehmen mussten. Ein kleiner Gang auf den nächsten Hügel sollte als Wanderungsersatz genügen. Danach besichtigten wir noch ein Weingut und konnten bei einer Bahnfahrt durch die Weinberge der deutschen Heimat zuwinken. Der Tag schloss mit einem gemeinsamen Flammkuchen-Essen, très français, très bon.

 

Der 14.09. stand im Zeichen des Europaparlamentes und des Europarates. Der Besucherdienst des Parlamentes gab uns eine kleine Einführung, danach stand uns der Europaabgeordnete Dr. Markus Pieper aus Münster Rede und Antwort. Wir durften uns den Plenaraal ansehen und einzelnen Besprechungen folgen. Auch im Europarat konnten wir den Plenarsaal besichtigen und erhielten Erläuterungen zu Geschichte und Auftrag.

 

 

 

Am Freitag fuhren wir nach Hause, nicht ohne noch in Frankfurt am Main einen Stopp im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank einzulegen. Nach Rallye und ausführlicher Führung zu Geschichte von Geld und Euro war klar, dass unsere Unterrichtsinhalte das praktische Leben widerspiegeln.

 

Am frühen Abend hatte die Heimat uns wieder - ein wenig müde, aber angereichert mit vielen interessanten Eindrücken, neuem Wissen und gutem Essen.

 

Großes Danke an die begleitenden Lehrer Frau Piper und Herrn Demmer - ohne Sie hätte es nur halb so viel Spaß gemacht.

 

Kristina Keßler

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