Schüleraustausch mit Indien - eine Reise in eine fremde Kultur

Indien

Wie seit acht Jahren fand auch in diesem Jahr ein dreiwöchiger Schüleraustausch mit der Delhi Public School in New Delhi in Indien statt. Die Reise startete am 06.10.2016 am Hauptbahnhof in Münster. Wir verabschiedeten uns von unseren Familien mit gepackten Koffern und gemischten Gefühlen. Mit Frau Piper und Herrn Frönd waren wir insgesamt 18 Personen, für einen Austausch mit Indien also eine recht große Gruppe. Mit dem Zug fuhren wir dann zum Düsseldorfer Flughafen und von dort, mit einem Zwischenstopp in Dubai, schließlich nach Neu Dehli. Da ein Drittel von uns noch nie geflogen war, gestaltete sich der erste Flug besonders aufregend. 

 

Die ersten Tage verbrachten wir damit, uns in einer völlig fremden Kultur einzuleben. Einige haben schon erste Sehenswürdigkeiten besucht, z. B. das India Gate, verschiedene Tempel etc., währenddessen andere die Zeit in Jaipur (im indischen Staat Rajasthan) genossen.  Das Essen, mit all den vielen Gewürzen und unterschiedlichen Saucen, war noch für viele von uns gewöhnungsbedürftig. Die Schule ist mit 3000 Schülern (im Alter von 5-18 Jahren) echt riesig, was für indische Schulen aber ganz normal und sogar eher klein ist. Häufig wurden wir von den jüngeren Schülern angesprochen, die gar nicht schüchtern waren und ihre ersten Deutschkenntnisse ausprobieren wollten. Allgemein lernen sehr viele Schüler Deutsch in Indien, was mit den guten deutsch-indischen Beziehungen zusammenhängt. Auch den indischen Nationalsport haben wir kennengelernt: Kricket.

 

Auf dem Programm standen noch weitere Besichtigungen: das Ghandi-Museum, das Parlament, der Akshardham-Tempel. Die gepflegten Anlagen um die Sehenswürdigkeiten waren beeindruckend, wie z.B. am Taj Mahal in Agra (eines der sieben neuen Weltwunder), standen aber auch im krassen Gegensatz zu der Armut, die uns ebenso an vielen Orten begegnete. Beeindruckend waren die Einblicke, die wir in die Religion der Hindus bekommen haben. Die indischen Familien waren stets sehr erfreut und auch stolz, uns ihre Religion, ihren Glauben, ihre Kultur zu zeigen. Aber diese Freude war in keinem Fall einseitig, auch wir waren immerzu interessiert daran, wie die Inder leben und ihre bunte und wunderschöne Kultur pflegen. Während der drei Wochen haben wir gemeinsam an Projekten gearbeitet, die unter dem Thema "Breaking Barriers - The road to unity" standen. Dabei wurden Ausarbeitungen zum Verhältnis zwischen Indien und Pakistan gemacht, die wir im Rahmen einer Abschlusspräsentation Schülern, Lehrern und unseren Gasteltern vorstellten.

 

Am Ende dieses Austausches können wir  auf jeden Fall sagen, dass es alle Anstrengungen wert waren, diese weite Reise auf sich zu nehmen. Wir haben schöne Momente mit unseren Partnern/-innen und deren Familien erlebt, an die wir uns bestimmt immer gerne zurück erinnern werden.

 

Ganz herzlich bedanken wir uns bei Frau Dropmann und Frau Starke für die Organisation der Indienreise, sowie bei Frau Piper und Herrn Frönd, die uns bei diesem Abenteuer begleitet und unterstützt haben.

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