Neun Orte, fünf Kontinente, ein Planet – Schulfahrt nach Bremerhaven

Schulfahrt_2018

Klassenfahrten, Exerzitien und Schü­leraustausche stellen einen festen Bestand­teil des Schullebens dar, doch ein besonde­res Highlight ist die Schulfahrt, die turnusmäßig so statt­findet, dass jede Loburger Schülerin und jeder Loburger Schüler mindestens einmal an einer solchen Fahrt teilgenommen hat. 

 

Am Donnerstag vor den Som­merferien war es dann soweit: Am Bahnhof in Ostbevern-Brock fanden sich gut gelaunt fast 1000 Loburger Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und zwei Schwestern ein und vielfältiges Stimmengewirr verriet die erwartungsfro­he Stimmung. Die erste Hürde, innerhalb weniger Minuten auf dem eigentlich zu kurzen Bahnsteig in den Sonderzug nach Bremerhaven einzusteigen, wurde mit Bra­vour gemeistert, was nicht zuletzt der de­taillierten Planung durch Herrn Tilke zu verdanken war.

 

 

Kaum war der Zug angefahren, richteten sich die Klassen in ihren Wagen ein und in den Abteilen des Zuges ging es aus­gelassen zu; Getränke, Chips und sonstige Marschverpflegung stärkten das leibli­che Wohl. Ein fehlendes Chinch-Kabel führte zunächst dazu, dass die Musik still bleiben musste, doch dieses Problem wurde innovativ gelöst, sodass die Disco im Sambawagen Bewegung bringen konnte: Die Schülerschaft ge­noss sichtlich die Ausnahmesituation – die ganze Schule auf gemeinsamer Fahrt.

 

 

In Bremerhaven angekommen, eröff­nete sich dann eine faszinierende Welt im Klimahaus, dessen Besuch für alle Teilneh­mer der Schulfahrt als verpflichtender Pro­grammpunkt eingeplant war. Jüngere wie ältere Schülerinnen und Schüler reisten entlang des 8. Längengrads von Nord nach Süd, d.h. von Bremerhaven bis in die Ant­arktis. Es galt, Vieles zu entdecken, zu stau­nen und zu erfahren, so zum Beispiel die verschiedenen Klimazonen, sei es feucht­warme Hitze im Regenwald bei Nacht, tro­ckene Luft in der Sahara oder eisige Kälte am Südpol. Im Rahmen dieser Reise konn­te jede Altersgruppe Menschen, Gebräuche, Lebensweisen, Pflanzen und Tiere kennen lernen und sich mit deren Spezifika ausei­nandersetzen.

 

 

Das Thema „Elemente“ wurde experi­mentell angegangen, so konnte man sich der Windmaschine stellen oder in der Black Box als Wettermoderator erproben. Danach wurden diese Erfahrungen auf die eigene alltägliche Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler übertragen, indem sie in den „Perspektiven“ ihren eigenen CO2 Ausstoß ermittelten, oder andere Rätselaufgaben im World Future Lab zu ihrem Umgang mit den Ressourcen der Natur lösten. Die eingeplante Zeit von zwei bis drei Stunden verging wie im Flug, weil sich alle Loburger auf die magisch anmutende, aber letztlich doch sehr reale Welt des Klima­hauses einließen.

 

 

Der zweite Teil des Tages war von den Lerngruppen individuell geplant geplant: Je nach Interesse standen bei schönstem Sommerwetter beispielsweise eine Hafenrundfahrt, der Besuch des Aus­wanderermuseums, ein Gang durch den Zoo, Strandspiele oder der Blick von der Aus­sichtsplattform sail city oder das Erkunden der Stadt an.

 

Mit vielen neuen Eindrücken im Ge­päck traten die Loburger am frühen Abend die Rückfahrt an, auf der die Stimmung den Siedepunkt erreichte: In allen Abtei­len gab es muntere Unterhaltungen und im Sambawagen tanzte nicht nur die Schü­lerschaft.

 

Fahrplanmäßig fuhr der Zug in den Bahnhof Ostbevern wieder ein und viele der Aussteigenden bedauerten, dass dieser Tag schon zu Ende sei.

 

Fazit: Dieser insgesamt stimmige Schulausflug war ein schöner Ausklang des Schul­jahres, der nicht nur Fachwissen vermit­telt, sondern auch das soziale Miteinander ge­fördert hat.

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