Loburger Urgestein

Verabschiedung Jupp-Georg_012

Sie wollten keine Abschiedsshow, Reden sollten nicht gehalten werden, nein, sie wollten sich still verabschieden bei denen, die fast vier Jahrzehnte ihre Kolleginnen und Kollegen waren und bei denen, die sie unterrichten durften. Mit Jupp Fennhoff und Schorsch Wolf verließen zum Halbjahreswechsel zwei Loburger Urgesteine die Schule, um den wohlverdienten Ruhestand anzutreten.

 

Franz-Josef und Georg wurden sie selten genannt, und das weist schon darauf hin, wie eng sie beide eingebunden waren in das Loburger Miteinander. Daher konnte ihrem Wunsch nach einem lautlosen Abschied auch nicht ganz entsprochen werden. Der Schulleiter betonte aber, dass seine Rede eigentlich keine sei, die Fachvorsitzenden versteckten das, was sie sagen wollten, in einem Rollenspiel und dann wurde auch noch gesungen und alle KollegInnen stimmten mit ein. So ließen es sich Jupp und Schorsch dann doch nicht nehmen, den Versammelten einiges Nettes aber auch Nachdenkliches mit auf den Weg zu geben. Heiter wurde es dann noch, als das B-Team, ein Fahrradgruppe erfahrener Kollegen, die in den letzten 18 Jahren Deutschland gemeinsam erkundet haben, sich mit launigen Worten von Ihrem Gründungsmitglied Schorsch Wolf verabschiedete. Unser Schulseelsorger schaffte es dann noch, den in den Mittelpunkt zu rücken, der uns und die beiden verdienten Pädagogen in den letzten Jahrzehnten begleitet hat und dies wohl auch weiterhin tut. Wolfgang Rensinghoff überreichte zwei Kreuze, die er selbst aus dem Holz des Loburger Dachstuhls gefertigt hatte.


Jupp Fennhof und Schorsch Wolf verbindet übrigens so einiges. Beide sind Biologen durch und durch. Der eine ist auf Vögel und ihre Stimmen spezialisiert, der andere hält es mit den Bienen. Beide stammen aus Dorsten und kannten sich schon vom gemeinsam besuchten Gymnasium Petrinum. Beide sind Gourmets und können hervorragend kochen. Jupp engagierte sich über Jahrzehnte als Drogenbeauftragter und vor allem als Klassenlehrer. Seine Klassenausflüge und die Klassenfahrten in Selbstverpflegerhäuser sind legendär. In seinen Fächern, neben Biologie ist das die Erdkunde, regte er mehrere Exkursionen an und ließ uns jüngere KollegInnen teilhaben an seinem großen Wissen. Schorsch war als Chemiker Sicherheitsbeauftragter der Loburg, eine Tätigkeit, die umfangreiches Fachwissen erfordert. Zahlreiche Schüler bereitete er auf die Angelprüfung vor, die praktische Umsetzung fand dann z.T. an der Loburger Gräfte statt.


Wir lassen die beiden nicht gerne gehen, in den nächsten Jahren werden zahlreiche KollegInnen folgen. Das Bild der Schule wird sich verändern, aber darin haben wir ja ausreichend Erfahrung. Wir müssen uns keine Sorgen um Jupp und Schorsch machen. Sie sind eingebunden in ihre Familien, die sie an diesem wichtigen Tag des Abschieds z.T. auch begleitet haben und sie haben so viele Interessen. Sie bleiben uns in Ostbevern erhalten und werden uns auch so schnell nicht los.


Macht es gut und Gottes Segen für euch und eure Familien!


Aloys Kleine Büning

 

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