Integration

 

Unsere neuen Fünftklässler treffen sich nicht erst nach den Sommerferien zum neuen Schuljahr. Wenn sie sich nicht schon vom Schnupperunterricht am Ende des Vorjahres kennen (vgl. Aufnahmeverfahren), dann spätestens seit dem Kennenlerntag, der für die neuen Loburger immer einige Wochen vor den Sommerferien stattfindet. Hier stellt sich das Klassenlehrerteam den Kindern in ihrem künftigen Klassenraum vor. Es wird dabei von den Paten unterstützt, engagierten älteren Schülerinnen und Schülern, die die Schülervertretung in die neuen Klassen entsendet. In den Lerngruppen bleiben die Kinder aus einer Grundschulklasse zusammen.

 

 

 

 

Die beiden Klassenleiter erteilen möglichst viel Unterricht in ihrer neuen Klasse, darüber hinaus gibt es  eine Klassenleiterstunde. Ein Mitglied des Klassenleiterteams begleitet die Schülerinnen und Schüler zum Mittagessen.  Im Fachlehrersystem des Gymnasiums sind die Klassenleiter in der Unterstufe die wichtigsten Bezugspersonen für die Kinder. Hinzu kommen die Paten, die besonders in den ersten Tagen und Wochen und während der gesamten Erprobungsstufenzeit als Ansprechpartner in allen schulischen „Lebenslagen“ zur Verfügung stehen. Die Schülervertretung veranstaltet in den ersten Wochen nach Schulbeginn den „Sextaner-Nachmittag“. Bei einem gemeinsamen Essen und einem Spielenachmittag auf dem Schulgelände kommen alle Neu-Loburger zusammen.

 

Wie komme ich in und mit meiner neuen Klasse zurecht? Werde ich neue Freunde und Freundinnen finden? Fragen, die sich wahrscheinlich alle Kinder beim Übergang auf die neue Schule stellen. Die Erfahrung zeigt, dass sich diese Fragen aus den ersten Schultagen meistens nach der ersten gemeinsamen Fahrt, die nach den Herbstferien stattfindet, nicht mehr stellen. Ein dreitägiger Aufenthalt in einem Bildungshaus mit den Klassenlehrern und den Paten, begleitet von einem Schulseelsorger, führt die Klassengemeinschaft und neue Freundschaften noch enger zusammen. Spielerischer Gedankenaustausch, Sport, die Nachtwanderung, der bunte Abend sind Aktivitäten, die den Gruppenzusammenhalt fördern und dem Einzelnen die Integration erleichtern.

 

In jeder Gruppe gibt es auch hin und wieder Probleme oder Konflikte. Wie man damit umgeht, wie man sich selbst behauptet, das ist Gegenstand des Lions Quest Programms. „Lions-Quest ‚Erwachsen werden‘ ist ein Jugendförderprogramm für 10 bis 14-jährige Mädchen und Jungen. [...]“ Es bildet die Grundlage des „Sozialen Lernens“, das im Stundenplan der Klassen 5-7 enthalten ist. „Im Mittelpunkt des Unterrichts mit ‚Erwachsen werden’ steht die planvolle Förderung der sozialen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Diese werden nachhaltig dabei unterstützt, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, Kontakte und positive Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag angemessen zu begegnen und konstruktive Lösungen für Probleme, die gerade die Pubertät gehäuft mit sich bringt, zu finden. Gleichzeitig möchte der Unterricht mit diesem Programm jungen Menschen Orientierung beim Aufbau eines eigenen, sozial eingebundenen Wertesystems anbieten." [1]

 

 

 

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 [1]  Vgl.  http://www.lions-quest.de/home/erwachsenwerden/das_programmim_ueberblick/was_ist_lions_quest_erwachsen_werden.html  vom 25.8.2014

 

 

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