Gottesdienste

 

Gottsdienst zum Schuljahresabschluss 2013/14

 

 

Regelmäßige Gottesdienste an der Loburg:

 

  • Klasse 5:  ca. wöchentlich
  • Klassen 6 - 13:  etwa monatlich 

 

 

Besondere Gottesdienste

 

  • Schuljahreseröffnung
  • Einschulung der Sextaner
  • Totengedenken
  • Einführung in die Adventszeit 
  • Aschermittwoch
  • Abitur
  • Schuljahresabschluss

 

 

Sonntagsgottesdienste an den Internatswochenenden

 

Eine Übersicht der Gottesdienste kann man hier einsehen.

 

 

 

"Ort der Achtsamkeit" in der Loburger Kirche

 

In den letzten drei Jahren mussten wir Loburger uns auch mit Ereignissen der Vergangenheit unserer Ein  richtung auseinandersetzen, die uns tief erschüttert und beschämt haben. In Gesprächen mit ehemaligen Loburgern wurde deutlich, dass es auch bei uns in früheren Jahrzehnten Fälle von Misshandlung und Missbrauch gegeben hat. Wir sind den Betroffenen  sehr dankbar,  dass sie den Gesprächskontakt zu uns aufgenommen haben und uns so die  Chance geben, uns auch mit dunklen Kapiteln von Internat und Schule auseinander zu setzen.

 

In diesen Gesprächen entstand die Idee, in der Loburger Kirche einen Ort zu schaffen, der uns Mahnung sein kann, den Umgang miteinander immer wieder in den Blick zu nehmen. Mit der Skulptur „Was Menschen Menschen antun" des Künstlers Roland Lindner aus Kretzschau haben wir als Zentrum des Raumes ein Kunstwerk gefunden, das diesem Anliegen Rechnung trägt.

Der „Ort der Achtsamkeit" ist damit aber nicht „fertig". Er soll sich wandeln und aktualisieren durch Ideen und Arbeiten der heutigen Loburger, denn dieser Ort will nicht nur zur Rück-Besinnung einladen, sondern hat im Wesentlichen drei Dimensionen.

   

 

 

 

Dimension1: Rück-Schau

 

Mit dem „Ort der Achtsamkeit" wollen wir Loburger auch als katholische Einrichtung zu unserer Verantwortung stehen, die uns die Vergangenheit unserer Einrichtung auferlegt hat. Wir möchten Misshandlung, Missbrauch und Missachtungen, die es in der Geschichte der Loburg gab, nicht als Vergangenes und Abgeschlossenes betrachten, denn wir wissen - Dank der Gespräche mit Betroffenen - dass es Menschen gibt, deren Leben bis heute geprägt und belastet ist von dem, was sie in der Vergangenheit hier auf der Loburg erleben mussten. Wir bekennen uns mit dem „Ort der Achtsamkeit" zu dieser Vergangenheit und bitten die Betroffenen, auch diejenigen, die das Gespräch mit uns (noch) nicht suchen konnten oder wollten, um Vergebung.

 

 

Dimension 2: Heute

 

Auf der Loburg leben und arbeiten über tausend Menschen in Schule und Internat auf engem Raum zusammen. Damit wir eine Gemeinschaft sein können, in der sich alle aufgehoben und geachtet fühlen, ist es notwendig, immer wieder unser Miteinander in den Blick zu nehmen. Worte und Taten können verletzen, physisch und psychisch, manchmal unsichtbar, aber dennoch schmerzhaft.

 

  • „Achtsamkeit" bedeutet, immer wieder zu fragen und zu beobachten, wie Menschen mit Menschen umgehen. Das gilt für Schülerinnen und Schüler sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in gleicher Weise.
  • „Achtsamkeit" bedeutet, das eigene Verhalten zu hinterfragen.
  • „Achtsamkeit" bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen, in dem wir das Verhalten anderer in den Blick nehmen.
  • „Achtsamkeit" bedeutet, aktiv zu werden, wenn wir erleben oder hören, das Menschen leiden durch körperliche oder verbale Grenzüberschreitungen anderer. Dabei müssen wir auch Dinge in den Blick nehmen, die noch vor wenigen Jahren gar nicht zu unserem Wortschatz gehörten: Mobbing im Alltag oder im Internet, Verbreitung von verletzenden Inhalten über das Handy ...
  • „Achtsamkeit" bedeutet miteinander und füreinander Verantwortung zu übernehmen für das, was den Alltag auf der Loburg, in den Familien und in der Welt geschieht.

 

 

Dimension 3: Zukunft - Mahnung

 

Mit der Anschaffung eines Kunstwerkes und der Einrichtung des „Ortes der Achtsamkeit" in der Loburger Kirche, binden wir uns ganz bewusst und dauerhaft an die vorgenannten Verantwortlichkeiten. Schüler, Mitarbeiter und Gäste der Loburg werden so auch in den kommenden Jahren immer wieder mit dem konfrontiert, was die Intentionen des „Ortes der Achtsamkeit" sind. So werden wir hoffentlich immer wieder neu erfahren, dass ein achtsamer Umgang miteinander nie zu einem abgeschlossenen Vorgang wird, sondern uns zeitlebens neu herausfordert.

 

Link zu kirchensite.de

 

 

Aktuelles

 

30.11.17

Loburger Adventsprogramm

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20.11.2017

Aktuelle Klausurpläne

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