Bethlehem ist überall zu finden, wenn man sich darauf einlässt – Adventskonzert 2016

Adventskonzert_2016

Alle Jahre wieder folgten viele Loburger und Gäste der Einladung zum Adventskonzert am dritten Adventswochenende in die Johanneskirche, um sich auf das mit viel Engagement einstudierte musikalische Programm einzulassen und so auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

 

Auch dieses Jahr schenkten die Loburger Musiker den Zuhörern besinnliche 90 Minuten inmitten der doch meist stressigen Weihnachtszeit Die Musiklehrer Christina Fietz, Jan-Dirk Frönd, Matthias Hellmons, Rainer Kunert und Ulrike Scheipers organisierten mit ihren musikalischen Ensembles wieder ein vielseitiges und besinnliches Programm zu Advent und Weihnachten.

Gleich zu Beginn schuf der Unterstufenchor mit drei adventlichen Liedern eine entspannte Atmosphäre und ließ das Publikum den vorweihnachtlichen Stress vergessen. Die Capella nahm das adventliche Motiv des Lichts in der Dunkelheit auf und brillierte vor allem mit einer Bearbeitung des Liedes „Veni, veni Emanuel“. Anspruchsvolle Arrangements brachte das Kammerorchester zu Gehör, woran sich die Sisters mit „Listen“ und „You are my all in all“ anschlossen. Bis zum gemeinsamen Lied „Macht hoch die Tür“ gab es neben der bekannten Melodie „Maria durch ein Dornwald ging“ auch das weniger bekannte „Wir tragen dein Licht“ zu hören. An dieser Stelle wurde es besonders stimmungsvoll, da die Sisters mit Kerzen durch die Kirche gingen und die auf den Bänken stehenden Teelichter entzündet haben, die dann für den Rest des Konzerts die Kirche in warmen Kerzenschein hüllten.

 

Schulseelsorger Wolfgang Rensinghoff, der am Ende des 1. Teils in das diesjährige Motto des Loburger Advents „Bethlehem ist überall“ einführte, knüpfte an dieses Lichtmotiv insofern an, als er darauf einging, dass auch heute viele Menschen in Dunkelheit leben, was er am Beispiel der verschiedenen „Ortsschilder“ erläuterte. Doch durch das Wunder der Weihnacht sind wir Christen zuversichtlich, dass man die Dunkelheit durchbrechen kann. Wir sollten aber nicht übersehen, dass auch wir dazu beitragen können und müssen, dass Betlehem überall ist. Denn wir können Bethlehem für Menschen sein und umgekehrt, wozu man keine besonderen Fähigkeiten haben muss, wie er mit seiner Geschichte „Engel ohne Flügel“ verdeutlichte. Abgerundet wurden diese Gedanken durch das von allen Musikensembles gemeinsam gesungene Lied „Sage, wo ist Bethlehem“, dessen Musik Matthias Hellmons 2014 eigens für die Adventskonzerte komponiert hat.

 

Der sich anschließende weihnachtliche Konzertteil spiegelte insofern diese breite Bedeutung von Bethlehem wider, als die präsentierten Stücke traditionelle Lieder aus unterschiedlichen Jahrhunderten und von unterschiedlichen Kontinenten umfassten.

 

Bevor zum Finale alle Mitwirkenden (Knabenchor, Sisters, Capella, sowie der Unterstufenchor der Jahrgangsstufen 5 und 6) stimmgewaltig „Joy tot he world“ und „Tollite hostias“ sangen, dankte Musiklehrer Matthias Hellmons dem Schulseelsorger Wolfgang Rensinghoff für dessen Engagement und vielseitige Arbeit während des gesamten Jahres.

 

Nach dem Schlusslied sprach der Schulseelsorger noch ein Segensgebet für Musiker und spendete allen den Segen, bevor die Zuhörer bestens eingestimmt und angerührt in der Pausenhalle bei Glühwein, Kinderpunsch und Plätzchen zum geselligen Ausklang übergehen konnten.

 

Mit langanhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum bei allen Mitwirkenden und an dieser Stelle sei allen, die zu diesem gelungenen Konzert beigetragen und daran mitgewirkt haben, Lob und ganz herzlicher Dank ausgesprochen.

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