Auf Spurensuche im Herzen Münsters

11.11.2015

Foto Gutenbergwache

Die ehemalige Gutenbergwache in Münster ist zweifelsohne ein Ort der Geschichte. Das unter Denkmalschutz stehende Haus wurde in den Jahren 1911/1912 vom Architekten Alfred Hensel erbaut und bis in die 1930er Jahre von der Berufsgenossenschaft genutzt. 1937 installierten die Nationalsozialisten dort die Gestapo-Leitstelle für Westfalen und machten das Haus damit zu einem Ort der Unterdrückung und Verfolgung. Seit Oktober 2015 wird ein weiteres Kapitel der Gutenbergstraße 17 geschrieben. Die Stadt Münster hat hier für 110 Flüchtlinge eine Unterkunft bereitgestellt und damit ein Zeichen für die Humanität gesetzt.

 

In Kooperation mit der Universität Münster und der Villa ten Hompel haben sich die Q2-Geschichtszusatzkurse von Herrn Hergemöller und Frau Dr. Webbeler die Aufgabe gestellt, die Geschichte dieses Ortes wach zu halten und eine angemessene öffentliche Auseinandersetzung mit dem Haus in der Gegenwart zu ermöglichen.

 

Dazu erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld die historischen Fachkenntnisse über die NS-Zeit, machten sich am Dienstag, den 10.11.2015 auf den Weg nach Münster, um sich mit der Geschichte des Hauses vertraut zu machen, und durchleuchteten im Staatsarchiv bislang unerforschte Dokumente zu den Verbrechen der Gestapo. Ziel wird es nun sein, die Forschungsergebnisse auszuwerten und ein Produkt zu erstellen, das zur Erinnerung und Auseinandersetzung mit der Geschichte der Gutenbergstraße 17 auffordert.

 

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