Abinopoly – Wir gehen von der Schlossallee über Los und ziehen unser Abitur ein

Abitur 2017

Vier Tage nach den letzten mündlichen Prüfungen folgte am 01. Juli für unsere Abiturientinnen und Abiturienten mit der der feierlichen Verabschiedung und Überreichung des Abiturzeugnisses der endgültige Abschluss ihrer zwölfjährigen Schullaufbahn.

 

Dieser Tag wurde mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der St. Ambrosiuskirche eröffnet, der von der Abiturientia durch viele eigene (Musik)-Beiträge sehr feierlich gestaltet und deren Abiturmotto von Wolfgang Rensinghoff in der Predigt vielfältig gedeutet wurde. Im Gegensatz zum absolut egoistischen Gewinnstreben, das eine wesentliche Strategie des Monopolyspiels ist, kam er zu dem Schluss, dass die Abiturientia die Generation Zukunft sei, die sich nach dem Passieren des Losfeldes ihre Wege suchen müsse und auch finden werde.

 

Danach ging es dann in die Aula, wo die Loburger Big Band unter Leitung von Rainer Kunert den Festakt mit „Sing, sing, sing“ eröffnete. Anschließend hieß der Schulleiter Michael Bertels neben den Abiturienten und allen Mitgliedern der Schulgemeinde die Ehrengäste willkommen und gratulierte den Abiturienten, wobei er ihnen versicherte, dass für ihre Stufe ein gutes Lehrer-Schülerverhältnis charakteristisch gewesen sei und sie stolz nicht nur auf ihre Leistungen in den Prüfungen, sondern auch auf ihre Kreativität und den Zusammenhalt der Stufe, sein können, was sich insbesondere am Bunten Abend gezeigt habe und im Stufenlied spiegele.

 

Als Vertreter des Kollegiums gratulierte der Stufenleiter Josef Bisping „seiner“ Stufe und versuchte in seiner Rede, das Besondere der Abiturientia 2017 herauszustellen. Auch er hob die Kreativität der Schülerinnen und Schüler hervor, die sie im eigentlich vorgegebenen Ablauf einer Schullaufbahn von „Los“ zur „Schlossallee“ bewiesen hätten - eine Fähigkeit, die insbesondere wichtig sei, wenn man überlege, in welch turbulenten Zeiten sie nun die Schule verlassen. Von nun an warte die grenzenlose Freiheit auf sie, aber auch Eigenverantwortung, sich der eigenen Werte bewusst zu werden und sich in dieser Welt zu positionieren: „Auch wenn die Wege schwer sind, lassen sie sich von den Entwicklungen der Welt nicht entmutigen. Aber ignorieren sie sie auch nicht.“ Als Lateinlehrer wünschte er „seiner“ Stufe alles Gute und endete mit der Aufforderung, den Tag zu genießen: Carpe Diem.

 

Als Vertreterin der Eltern ließ Anja Helm in ihrer Rede die Entwicklung der Kleinkinder bis zu selbstbewussten Abiturienten Revue passieren und betonte die Neugier und Wissbegier, die mit dieser Entwicklung verbunden waren und die sie auch in ihrem weiteren Leben behalten sollten. Denn in jedem von ihnen steckten vielerlei Talente, die in ihnen schlummern und die sie nur erkennen und einsetzen müssten: „Ich wünsche Euch, dass ihr Menschen begegnet, die erkennen was in euch steckt. Ihr seid so bescheiden. Dabei könnt ihr stolz auf euch sein.“ Neben der eigentlichen Wissensvermittlung seien die Lehrer, die Sekretärinnen und alle Mitarbeiter der Loburg ihnen immer unterstützend für ihre Entwicklung aktiv gewesen, weshalb sie ihnen ihren besonderen Dank aussprach.

 

Nach einem musikalischen Intermezzo der Big Band ergriffen die Stufensprecher Carla Droste und Johannes Grote das Wort, um kurzweilig ihre Schulzeit, ihre Zeit auf dem Loburger Spielbrett als eine besondere Zeit hervorzuheben, an die sie sich immer erinnern werden und für die sie sehr dankbar seien.

 

Dieser Gedanke wurde auch von Eva-Maria Wonnemann aufgenommen, die „I’ll always remember you“ – begleitet von Katrin Born – vortrug.

 

Der Vertreter der „Alten Loburger“ Benedikt Giglio, richtet ebenfalls ein Grußwort an die Abiturientinnen und Abiturienten und versicherte ihnen unter Bezugnahme auf ihr Motto, dass der Ehemaligenverein sie gerne auf ihrem Weg aus der Loburg unterstützen werde, denn nun hätten sie die Freiheit, Entscheidungen zu treffen und eigene Wege zu gehen, wobei auch die Verantwortlichkeit für sich und andere wachse. Er nutzte die Gelegenheit Frauke und Lüder Aumann für ihr bisheriges herausragendes soziales Engagement nicht nur für die eigene Stufe, sondern auch für die gesamte Loburger Schülerschaft mit dem Sozialpreis auszuzeichnen.

 

Den Höhepunkt des Festakts bildete die dann Übergabe der 112 Abiturzeugnisse durch den Schulleiter Michael Bertels, den Oberstufenkoordinator Gilbert Tilke und den Stufenleiter Josef Bisping, wozu sich die Abiturientinnen und Abiturienten in Ihren Leistungskursen auf der Bühne einfanden.

 

Der Festtag wurde durch einen rauschenden Abiball gekrönt, wo sich die Zeilen des Stufenlieds bewahrheiteten:

 

Das ist die schönste Zeit (die schönste Zeit)

Weil alles hier begann (die schönste Zeit)

Und Loburg war wie Oxford

Ein mega abgefahrener Ort

Und unsere Freundschaft ist genial,

an dem Tag, wenn es vorbei ist, liegen wir uns in den Armen

das ist die schönste Zeit

 

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